SELBSTEINBAU

Fußbodenheizung im Estrich

Das egger System wird in eine mineralische Schicht eingebettet. Je nach Untergrund und verfügbarer Aufbauhöhe kommt ein klassischer Zementestrich, Fließestrich oder ein Dünnestrich zum Einsatz. Die Schicht umschließt die Rohre und ermöglicht eine hervorragende Wärmeübertragung, daher genügen bereits niedrige Vorlauftemperaturen.

Vorteile

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Welche Aufbauhöhen sind möglich?

Die mögliche Schichtdicke des Estrichs wird durch die Verbindung zum Untergrund bestimmt. Wird er schwimmend z. B. auf einer Trittschalldämmung verlegt, benötigt er als Zementestrich ab 60 mm und als Fließestrich ab 50 mm. Ist er im Verbund mit seinem Untergrund z. B. bestehender Estrich, sind mit einem Dünnestrich Aufbauhöhen ab 20 mm möglich.

Trittschaldämmung
ab 50 mm

bestehender Estrich
ab 20 mm

Welchen Estrich soll ich für meine Fußbodenheizung wählen?

Um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen, muss initial bestimmt werden, welche Aufbauhöhe in deinem Projekt möglich ist. Im Neubau gibt es hier mehr Entscheidungsfreiheit. Sinnvoll sind hier der klassische Zementestrich oder Fließestrich. In der Sanierung bietet sich der Dünnestrich an. Dieser muss im Verbund mit einem bestehenden Estrich eingebracht werden. Wenn Türhöhen, Treppen und verfügbare Raumhöhe einen um 20 mm erhöhten Aufbau zulassen, ist das kein Problem. Wenn dies nicht möglich ist, kann der bestehende Estrich erneuert werden.

EstrichartEinbauGesamthöheGewichtWärmeleitfähigkeitEigenschaft
Zementestrichschwimmendab 60 mmca. 120 kg/m²ca. 1,35 W/mKrobust, hohe Lasten
Fließestrichschwimmendab 50 mmca. 100 kg/m²ca. 1,2 W/mKselbstnivellierend
DünnestrichVerbundab 20 mmca. 36 kg/m²1,0 bis 1,4 W/mKgeringster Aufbau

Grundlage: DIN 18560-2 bzw. ÖNORM B 2242-4, EN 13813 sowie Leistungserklärungen gängiger Hersteller. Dünnestrich nach Herstellerfreigabe (Stand 08/2026).

Wärmeleistung im Vergleich

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Weitere Referenzen

Häufig gestellte Fragen zur Fußbodenheizung
im Estrich